Allgemeine Geschäftsbedingungen
Mayer PC-Systeme
Stand: Juni 2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen
Mayer PC-Systeme
Inhaber: Matthias Mayer
Johann-Sinzinger Straße 7
84347 Pfarrkirchen
Deutschland
USt-ID: DE462581047
E-Mail: info@mayer-pc-systeme.de
Telefon: 08561 / 9185079
nachfolgend „Anbieter“ genannt,
und Verbraucherinnen und Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB, nachfolgend „Kunde“ genannt.
Die AGB gelten insbesondere für den Verkauf von PCs, individuell konfigurierten PC-Systemen, PC-Komponenten, Neuware, Reparaturleistungen, IT-Serviceleistungen, Vor-Ort-Service sowie damit zusammenhängende Leistungen wie die Installation von Windows, Treibern und grundlegender Software.
Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
2. Vertragsgegenstand
Der Anbieter verkauft insbesondere neue PCs, PC-Komponenten und individuell nach Kundenwunsch zusammengestellte PC-Systeme.
Darüber hinaus erbringt der Anbieter Reparaturleistungen, IT-Serviceleistungen, Vor-Ort-Service sowie Installationsleistungen, insbesondere die Installation von Windows, Treibern und grundlegender Systemsoftware.
Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Auftragsbestätigung oder der individuellen Vereinbarung mit dem Kunden.
3. Vertragsschluss
Der Kunde kann den Anbieter über die Website, einen Webshop, per E-Mail, telefonisch, per WhatsApp, über eBay oder vor Ort kontaktieren und eine Anfrage stellen.
Auf Grundlage der Kundenanfrage erstellt der Anbieter ein individuelles Angebot. Das Angebot enthält insbesondere Angaben zu den angebotenen Waren oder Leistungen, Preisen, Zahlungsbedingungen, Liefer- oder Leistungsbedingungen sowie gegebenenfalls zur voraussichtlichen Ausführungszeit.
Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot des Anbieters annimmt, insbesondere per E-Mail, WhatsApp, telefonisch, schriftlich, über eBay, durch Zahlung des vereinbarten Betrags oder durch sonstige eindeutige Bestätigung.
Bei individuell konfigurierten PCs kommt der Vertrag über die konkret vereinbarte Konfiguration zustande. Änderungen der Konfiguration nach Vertragsschluss bedürfen der Zustimmung des Anbieters.
4. Preise und Zahlungsbedingungen
Alle Preise verstehen sich als Bruttopreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit nicht ausdrücklich anders angegeben.
Dem Kunden stehen, je nach Vereinbarung, folgende Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung:
- Barzahlung
- Überweisung
- PayPal
- Kartenzahlung
- Vorkasse
- Rechnung
Der Anbieter kann bei individuell konfigurierten PCs, größeren Bestellungen, Sonderbeschaffungen, Ersatzteilen oder Reparaturleistungen eine Anzahlung oder Vorkasse verlangen. Dies wird dem Kunden vor Vertragsschluss mitgeteilt.
Bei Zahlung per Rechnung ist der Rechnungsbetrag, sofern nichts anderes vereinbart wurde, sofort nach Erhalt der Rechnung ohne Abzug fällig.
Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Vorschriften.
5. Lieferung, Abholung und Vor-Ort-Service
Die Lieferung erfolgt je nach Vereinbarung per Versand, durch Lieferung im Umkreis, durch Abholung oder im Rahmen eines Vor-Ort-Services.
Liefer- und Leistungszeiten werden individuell vereinbart. Soweit Lieferzeiten angegeben werden, gelten diese vorbehaltlich rechtzeitiger Selbstbelieferung durch Zulieferer, sofern der Anbieter die Verzögerung nicht zu vertreten hat.
Bei Versand an Verbraucher trägt der Anbieter das Transportrisiko bis zur Übergabe der Ware an den Kunden.
Bei Abholung wird der Kunde informiert, sobald die Ware oder das Gerät zur Abholung bereitsteht.
Vor-Ort-Serviceleistungen erfolgen nach individueller Absprache. Feste Servicetermine bestehen nur, wenn diese ausdrücklich vereinbart wurden.
6. Eigentumsvorbehalt
Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises Eigentum von Mayer PC-Systeme.
Der Kunde ist verpflichtet, die Ware bis zum vollständigen Eigentumsübergang pfleglich zu behandeln. Solange das Eigentum noch nicht auf den Kunden übergegangen ist, darf der Kunde die Ware nicht veräußern, verpfänden, sicherungsübereignen oder sonst über das Eigentum daran verfügen.
Der Kunde hat Mayer PC-Systeme unverzüglich zu informieren, wenn Dritte auf die unter Eigentumsvorbehalt stehende Ware zugreifen, insbesondere im Falle einer Pfändung oder sonstigen Beeinträchtigung.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Rechte. Die Rücknahme der Vorbehaltsware stellt nur dann einen Rücktritt vom Vertrag dar, wenn Mayer PC-Systeme dies ausdrücklich erklärt.
7. Individuell konfigurierte PCs
Individuell konfigurierte PCs werden nach den Wünschen und Angaben des Kunden zusammengestellt und gebaut.
Der Kunde ist dafür verantwortlich, seine Anforderungen, gewünschten Komponenten, Einsatzzwecke und sonstigen Vorgaben möglichst vollständig und zutreffend mitzuteilen.
Der Anbieter prüft die technische Plausibilität der gewünschten Konfiguration nach bestem Wissen. Eine Garantie dafür, dass ein System für jeden vom Kunden beabsichtigten Zweck geeignet ist, wird nur übernommen, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
Soweit der Kunde bestimmte Komponenten ausdrücklich vorgibt, übernimmt der Anbieter keine Verantwortung für Nachteile, die sich aus der vom Kunden gewünschten Auswahl ergeben, sofern der Anbieter den Kunden auf erkennbare wesentliche Risiken hingewiesen hat.
8. Reparatur- und IT-Serviceleistungen
Reparatur- und IT-Serviceleistungen werden auf Grundlage der Fehlerbeschreibung des Kunden und der durch den Anbieter durchgeführten Prüfung erbracht.
Der Anbieter kann zunächst eine Diagnose durchführen. Ergibt sich während der Diagnose oder Reparatur, dass zusätzliche Arbeiten, Ersatzteile oder Änderungen am ursprünglichen Leistungsumfang erforderlich sind, informiert der Anbieter den Kunden.
Zusätzliche kostenpflichtige Leistungen werden nur nach Zustimmung des Kunden durchgeführt.
Der Anbieter schuldet bei Reparaturleistungen grundsätzlich die fachgerechte Durchführung der vereinbarten Arbeiten. Ein bestimmter Reparaturerfolg wird nur geschuldet, soweit dies ausdrücklich vereinbart wurde oder sich aus der Art des Auftrags ergibt.
Ist eine Reparatur wirtschaftlich nicht sinnvoll oder technisch nicht möglich, informiert der Anbieter den Kunden.
9. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde hat alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen vollständig und wahrheitsgemäß bereitzustellen.
Bei Reparatur- und Serviceleistungen hat der Kunde insbesondere bekannte Fehler, Vorschäden, Passwörter, Zugangsdaten, Besonderheiten des Systems sowie bereits durchgeführte Reparaturversuche mitzuteilen, soweit dies für die Durchführung der Leistung erforderlich ist.
Der Kunde ist verpflichtet, vor Übergabe eines Geräts oder vor Durchführung von Servicearbeiten eine aktuelle Datensicherung anzufertigen.
Der Anbieter übernimmt keine Verantwortung für Datenverluste, soweit diese nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Anbieters beruhen. Die gesetzlichen Rechte des Kunden bleiben unberührt.
10. Softwareinstallation und Lizenzen
Installiert der Anbieter Windows, Treiber oder sonstige Software, erfolgt dies auf Grundlage der jeweiligen Lizenzbedingungen des Softwareherstellers.
Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass für die gewünschte Software gültige Lizenzen vorhanden sind, sofern die Lizenz nicht ausdrücklich Bestandteil des Angebots des Anbieters ist.
Der Anbieter schuldet keine dauerhafte Funktionsfähigkeit von Software, wenn spätere Updates, Änderungen durch den Kunden, Drittsoftware, Malware, Hardwaredefekte oder externe Dienste die Funktion beeinträchtigen.
11. Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen und bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung des Anbieters.
Das Widerrufsrecht besteht, soweit gesetzlich zulässig, nicht bei Verträgen über Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Kunden maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind. Dies kann insbesondere bei individuell nach Kundenwunsch konfigurierten und gebauten PCs der Fall sein.
Bei Dienstleistungen kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen vorzeitig erlöschen, wenn der Anbieter die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginnt, und der Kunde seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er bei vollständiger Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert.
Bei Reparatur-, IT- und Vor-Ort-Serviceleistungen vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt der Anbieter daher nur dann mit der Ausführung, wenn der Kunde ausdrücklich verlangt, dass die Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen soll.
12. Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Mängelhaftungsrechte.
Bei Kaufverträgen über neue Waren stehen dem Kunden die gesetzlichen Rechte bei Mängeln zu.
Bei Werkleistungen, insbesondere Reparatur- und Serviceleistungen, gelten die gesetzlichen Rechte des Kunden bei Mängeln des Werkes.
Eine zusätzliche Garantie besteht nur, wenn diese ausdrücklich vereinbart wurde. Herstellergarantien bleiben unberührt und richten sich ausschließlich nach den Garantiebedingungen des jeweiligen Herstellers.
13. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
Für Datenverlust haftet der Anbieter nur, soweit der Kunde seiner Pflicht zur ordnungsgemäßen und aktuellen Datensicherung nachgekommen ist und der Datenverlust durch den Anbieter zu vertreten ist. Die Haftung ist in diesem Fall auf den Aufwand beschränkt, der zur Wiederherstellung der Daten bei ordnungsgemäßer Datensicherung erforderlich gewesen wäre, soweit gesetzlich zulässig.
14. Kommunikation und Verkäufe über eBay
Soweit Verträge über eBay oder andere Plattformen zustande kommen, gelten ergänzend die dortigen Nutzungs- und Vertragsbedingungen, sofern diese wirksam einbezogen werden.
Die Kommunikation mit dem Kunden kann, je nach Kontaktaufnahme und Vereinbarung, per E-Mail, Telefon, WhatsApp, über eBay-Nachrichten oder persönlich erfolgen.
Der Kunde ist verpflichtet, seine Kontaktdaten aktuell zu halten und sicherzustellen, dass Nachrichten des Anbieters empfangen werden können.
15. Annahmeverzug und nicht abgeholte Geräte
Wird ein Gerät oder eine Ware nach Fertigstellung, Reparatur, Diagnose oder Bereitstellung nicht abgeholt, informiert der Anbieter den Kunden über die Abholmöglichkeit.
Holt der Kunde das Gerät oder die Ware trotz Aufforderung innerhalb einer angemessenen Frist nicht ab, kann der Anbieter die gesetzlichen Rechte geltend machen.
Etwaige Lagerkosten werden nur berechnet, wenn der Kunde hierauf zuvor ausdrücklich hingewiesen wurde und die Berechnung gesetzlich zulässig ist.
16. Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzvorschriften.
Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung des Anbieters.
17. Streitbeilegung
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit.
Der Anbieter ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, sofern keine gesetzliche Pflicht hierzu besteht.
18. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch der Schutz zwingender gesetzlicher Bestimmungen des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, nicht entzogen wird.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.